SugarLog – neue Diabetes-App in Arbeit

Nachdem mein kleiner Sohn leider an Diabetes erkrankt ist, schaute ich mich auf dem Markt der Diabetes-Apps für Mac und iOS um und stellte fest, dass dort nichts brauchbares verfügbar ist.

Nichts leichter als das, ein neues Projekt war geboren. Ich entwickle daher aktuell eine Diabetes-App für Mac und iOS, eine erste Version hoffe ich noch im ersten Quartal 2014 im Mac App Store veröffentlichen zu können. Geplant ist im weiteren Jahresverlauf eine mobile Version für iOS.

Inhaltlich plane ich folgendes:

  • Messwerte protokollieren
  • Berichte erstellen
  • Empfehlungen für Mahlzeiten
  • Daten zwischen iOS und Mac synchronisieren

Hier ein erster Screenshot der Mac-App:

sugarlog-screenshot-1

Apple Produktvorstellung

Heute um 19:00 Uhr deutscher Zeit, 10:00 Uhr Ortszeit, präsentierte Apple in Kalifornien eine ganze Reihe von Produktupdates. Im einzelnen:

OS X Mavericks

Viele neue und verbesserte Funktionen, insbesondere unter der Haube. Verspricht allein durch verbessertes CPU- und RAM-Management eine deutlich bessere Akkulaufzeit. Verfügbar sofort und kostenlos. Klasse.

Neue MacBook Pro

Das Update bringt die neuste Intel Haswell Generation, die auch bereits im MacBook Air für beeindruckende Akkulaufzeit sorgt. Dazu noch 200,00 € günstiger als das Vorgängermodell.

Neuer Mac Pro

Der Profi-Desktop, vollgestopft mit State-of-the-Art Hardware. Gut und teuer. Ab 2999,00 €.

Neue iPads

Der eigentliche Hauptpunkt dieser Produktvorstellung für viele im Vorfeld. Es wurde wie immer viel orakelt. Was ist dabei rausgekommen? iPad 5 heißt iPad Air, leichter, dünner und schneller mit A7 Chipsatz und 64-bit wie auch schon das iPhone 5s. Dazu ein neues iPad mini mit Retina und ebenfalls aktuellem A7 Chipsatz und 64-bit. Preise bleiben konstant. Die beiden Geräte haben auf dem Markt keine ernstzunehmende Konkurrenz.

Diverses

Dazu gab es noch Updates der Kernprodukte im Softwarebereich. iPhoto, iMovie, Garageband und iWork runderneuert und für Neukunden kostenlos. Das wird Microsoft ärgern. Toll auch die Funktionen zum teilen und zusammenarbeiten an Dokumenten über die verschiedensten Geräte hinweg.

davbox – der sichere Onlinespeicher aus Deutschland

In den letzten Monaten hat kaum ein Thema die IT-Presse so bestimmt, wie der NSA-Skandal. Auch die normale Presse berichtete sehr häufig davon.

Ich habe in den vergangenen Jahren immer mal daran gedacht, einen eigenen Cloud-Speicher-Dienst ins Leben zu rufen. Die bereits etablierten Dienste wie Dropbox, Skydrive, GoogleDrive etc. waren aber einfach und zuverlässig. Das Sicherheitsthema hat niemanden so großartig interessiert. Das hat sich nicht nur bei mir geändert. Ich habe etwas dagegen, wenn irgendein Geheimdienst wie selbstverständlich die Daten unbescholtener Bürger – egal wo auf der Welt – durchsucht.

Ich habe dazu unter dem Namen davbox! einen Dienst auf Basis von Webdav aufgesetzt. davbox lässt sich bequem bei jedem Betriebssystem in das Dateisystem integrieren. So lässt sich dieser Onlinespeicher wie ein normales Laufwerk benutzen. Die Möglichkeit Webdav-Laufwerke einzubinden, bringen Windows, OS X und Linux von Haus aus mit, die etablierten mobilen Systeme Android und iOS lassen sich z.B. mit kostenlos verfügbaren Webdav-Clients aufrüsten. Hier möchte ich nur als Beispiel OverTheAir von MicaRed nennen.

Welche Funktionen können heute schon genutzt werden?

  1. Einbinden als Webdav-Laufwerk
  2. Zugriff über den Browser (nur Download)
  3. Verschlüsselte Anmeldung via HTTPS
  4. Verschlüsselter Datentransfer via HTTPS
  5. Up- und Download über frei verfügbare Smartphone-Apps

Welche Funktionen sind noch geplant?

  1. Verschlüsselung der Daten auf den Festplatten der Webdav-Server
  2. Ein Desktop-Client zur automatischen Synchronisierung ausgewählter Daten

davbox Logodavbox Browseransicht

davbox Mac-App

Dieses Angebot ist eine private Initiative, ich betreibe dazu von mir selbst finanzierte Server in einem deutschen Rechenzentrum der domainfactory GmbH. Bei entsprechendem Zulauf werde ich diesen Dienst weiter professionalisieren. Ich plane diesen Service in den nächsten Monaten als offene Beta zur Verfügung zu stellen und eine Möglichkeit der Anmeldung freizuschalten. Ich stelle jedem Interessenten 5 GB kostenlosen Speicher zur Verfügung.

Microsoft CEO Steve Ballmer hört auf

Es deutete sich bereits vor fast zwei Jahren an. Microsoft CEO Steve Ballmer kündigte heute an, seinen Job als CEO von Microsoft innerhalb der nächsten 12 Monate aufzugeben. Wenn ein passender Nachfolger gefunden wird, könnte die Übergabe auch früher erfolgen. Er macht damit den Weg für einen notwendigen Wandel des Konzerns frei. Microsoft hat in der Vergangenheit meiner Meinung nach einige wichtige Weichenstellungen verpasst. Das Geschäft macht Microsoft aktuell noch mit der starken Abhängigkeit der Unternehmen, die Vielfach keine Alternative zu Client-Betriebssystemen, Terminalservern, und Office-Pakten sehen. Und ja, zumindest im Bereich der Applikationsbereitstellung via Terminalserver sehe ich hier bis auf Weiteres auch keinen Ausweg. Man kann nur hoffen, dass der Trend zu Webapplikationen anhält und so auch diese Abhängigkeit gemildert wird.

Im Bereich der Consumer-Produkte gibt es aktuell noch eine starke Verbreitung von Windows, damit macht Microsoft aber nicht sein Geld. Alternativen zu MS-Office gibt es mit OpenOffice und LibreOffice bzw. iWorks auf dem Mac. Privatanwender können auch heute schon komplett auf Microsoft verzichten. Der wichtige Bereich des Mobile-Computing ist an Android und Apple verloren. Der Marktanteil von Windows Phone ist nahezu bedeutungslos, die Tabletversuche mit zwei verschiedenen Betriebssystemvarianten (Windows RT und Windows 8) haben den Anwender komplett verwirrt, die Verkaufszahlen sind die Quittung dafür. Der Bereich Services findet scheinbar im Verborgenen statt, ich kenne privat und im beruflichen Umfeld niemanden, der z.B. die Cloud-Dienste (Smartdrive, Azure, Office 365) nutzt. Gibt es noch weitere Services?

Ok, das Thema Spiele ist auch noch zu erwähnen, hier liefert sich Microsoft (Xbox One) mit Sony (Playstation 4) Kämpfe um ein nicht unerhebliches Marktvolumen. Aber das kann höchstens ein Pfeiler, wenn auch ein wichtiger, in der neuen Strategie des Konzerns sein.

Es gibt viel Arbeit für den potentiellen Nachfolger. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht.

 

Support-Erfahrung mit 1&1

Heute hatte ich etwas überraschend eine Support-Erfahrung mit einer netten Dame von 1&1 – bzw. von einem durch 1&1 beauftragten Dienstleister. twenty4help, Clientlogic, Sitel um hier nur einige bekanntere Service-Outsourcing-Dienstleister zu nennen. Was war nur an dieser Erfahrung besonders? Ich wunderte mich, dass ich aufgrund einer E-Mail, die ich dem Support schickte, heute einmal auf dem Mobiltelefon und auf dem Festnetz angerufen wurde. Klasse.

Mein Problem wurde inhaltlich leider nicht besonders nachhaltig gelöst. Ich hatte eine Frage bezüglich der Verfügbarkeit des Webdav-Servers des 1&1 Online-Speichers gestellt. Dieser ist mehrmals nachts für mehrere Minuten nicht verfügbar gewesen. Hört sich jetzt total übertrieben an, aber wenn man nachts ein Backup mit über 10.000 Dateien laufen hat, ist es ärgerlich, wenn das Backup aufgrund von Anmeldeproblemen am Webdav-Server scheitert. Eigentlich wollte ich wissen, ob es z.B. geplante Downtimes in Form von Reboots für diesen Server gibt.

Die nette Dame konnte dazu leider nicht viel sagen. Bemerkenswert finde ich jedoch die Mühe, die man sich mit der Kontaktaufnahme gemacht hat. Dafür ein Lob.

In eigener Sache – neues Layout

Es war dringend an der Zeit. Das lange verwendete Mystique-Theme brauchte dringend einen frischeren und moderneren Nachfolger. Die Suche nach eben solchen Templates, die am besten auch noch kostenlos angeboten werden, verlief erfolglos. Im Bereich von Website-Template ist das nicht Neues. Die Erfahrung habe ich auch bereits in den frühen Jahren des World-Wide-Webs gemacht, lange bevor WordPress die Blogger-Szene beherrschte.

Fündig wurde ich nun aber bei Ellen und Manuel von Elmastudio, die beiden zaubern immer wieder frische und vor allem technisch saubere WordPress-Themes aus dem Hut. Preislich absolut in Ordnung. Gefällt euch das neue Layout?

AppleScript – Finder aktualisieren

Es gibt Dinge, mit denen ist man als Apple-User wirklich nicht glücklich. Der Finder ist so etwas.

Was mich in den letzten Tagen im Rahmen meiner Dateiabgleiche mit diversen Online-Speichern aber wirklich ärgert, ist die fehlende Aktualisierungsfunktion. Eigentlich sollte der Finder das selbst erledigen. Klappt aber insbesondere bei verbundenen Netzlaufwerken nur mäßig.

Es gibt im Netz diverse Tipps, wie man sich diese Probleme mit Hilfe von AppleScript vom Hals schaffen kann. Ich fasse hier einmal die benötigten Abläufe zusammen.

1. Neuen Dienst mit dem Automator anlegen

Dieser neue Dienst ist notwendig, damit die neue Funktion zukünftig im Finder unter Finder -> Dienste zur Verfügung steht. Dazu öffnen wir den Automator und legen einen neuen Dienst an:

Automator: Neuer Dienst

Als nächstes wählen wir unter Aktionen -> Dienstprogramme -> AppleScript ausführen aus. In das Scriptfenster (AppleScript ausführen) fügen wir folgendes Script ein:

tell application "Finder"
  tell front window
    update every item with necessity
  end tell
end tell

Automator: AppleScript einfügen

Abspeichern nicht vergessen und den Namen des neuen Dienstes merken.

2. Programmkurzbefehl für den Finder anlegen

Im nächsten Schritt fügen wir einen Programmkurzbefehl ein. Dazu wählen wir in den Systemeinstellungen den Punkt Tastatur -> Tastaturkurzbefehle -> Programmkurzbefehle aus. Wichtig ist, dass ihr bei Menü exakt den Namen eingebt, den ihr beim Abspeichern des Dienstes vergeben habt. Ich habe als Tastaturkurzbefehl Command+R gewählt.

Systemeinstellungen: Finder Tastaturkurzbefehl

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, findet ihr jetzt im Findermenü unter Dienste einen neuen Eintrag mit dem Namen eures Dienstes und des hinterlegten Tastaturkurzbefehls.

Finder: Dienst auswählen

Toolbox – Datentransfer mit Transmit

Wie berichtet, hatte ich Bedarf für ein robustes Werkzeug, mit dem ich tausende Dateien zwischen verschiedenen Speicherorten abgleichen kann. Meine Versuche gingen über das direkte Kopieren von der Dropbox auf ein eingebundenes Webdav-Laufwerk, über Synctools wie rsync und Goodsync. Alles unbefriedigend. Vielleicht funktionieren diese Lösungen bei wenigen Dateien. Ich habe mit allen genannten Werkzeugen immer wieder Übertragungsfehler und Timeouts feststellen müssen. Sehr ärgerlich, wenn die 5735ste Datei nicht zu kopieren ist und dadurch der gesamte Transfer hinüber ist.

Eine solide Lösung musste her. Ich kannte und nutzte am Mac bisher für reinen FTP-Transfer Cyberduck. Hat seinen Dienst ordentlich verrichtet. Mehr aber auch nicht. Transmit der Fa. Panic inc. wird als DER FTP-Client am Mac beworben. Um es vorweg zu nehmen: er ist es – und noch mehr.

Es ist der erste FTP-Client (FTP, SFTP, Webdav, Amazon S3), der mit der großen Anzahl und Gesamtdauer des Datentransfers keine Schwierigkeiten hatte und fehlerfrei durchlief. Zusätzlich lassen sich die Remote-Ziele noch bequem als Laufwerk in den Finder einbinden. Eine gut funktionierende Synchronisationsoption rundet das Paket ab. Diese Synchronisationsjobs lassen sich mit AppleScript und dem Automator automatisieren.

Transmit von Panic inc. hat sich somit einen Platz in meiner Toolbox redlich verdient.

Transmit auf dem Mac

1&1 Online-Speicher – eine Dropbox-Alternative?

Wie in einem meiner letzten Tweets bereits angedeutet, möchte ich etwas gegen meine Abhängigkeit von Dropbox und den anderen mehrheitlich amerikanischen Anbietern von Online-Speicher tun.

Bei diesen Überlegungen fiel mir auf, dass ich ja als 1&1-Kunde über stattliche 115 GB Online-Speicher beim bekannten Internet-Provider aus Montabaur verfüge. Zu schade, um das nicht zu nutzen. Also machte ich mich auf, meine Daten aus der Dropbox in die früher Smartdrive genannte Online-Festplatte zu übertragen. Läuft aktuell noch. Ich habe in der Dropbox mehrere Tausend Dateien mit einem Gesamtvolumen von ca. 8 GB gespeichert.

Es gibt Apps für iPad und iPhone – sicher auch für Android, und ein ganz brauchbares Webinterface. Fotoupload wie bei Dropbox gibts ebenfalls. Was fehlt ist die tiefe Integration in die jeweiligen Systeme und das damit bei Dopbox fast perfekte synchronisieren der Datenbestände über alle Geräte. Der 1&1 Online-Speicher ist eben eine Online-Festplatte, nicht mehr und nicht weniger. Für den Abgleich muss man selber sorgen. Mit der Auswahl der dafür passenden Werkzeuge beschäftigt sich einer meiner nächsten Blog-Beiträge.

doctape, die neue DropBox-Alternative aus Deutschland

Heute bin ich über einen neuen Anbieter von Cloud-Speicher gestolpert. Das Team hinter doctape kommt aus Deutschland, genauer gesagt aus Hannover. Erster Pluspunkt. Dazu kommt, dass sie ihr Augenmerk offensichtlich auf Usability und moderne Möglichkeiten der Softwareentwicklung legen. So sind offensichtlich große Teile der App sowohl auf dem iOS-Device als auch am Mac in HTML5 entwickelt. Zweiter Pluspunkt.

Da ich mich gerade im geschäftlichen Umfeld mit Wuala und deren Java-Client herumschlage, sticht der modere Ansatz von doctape für mich persönlich noch deutlicher hervor. Dropbox ist im Unternehmenseinsatz ebenso kritisch. Ja, ich weiss. Nach den aktuellsten Enthüllungen rund um die NSA kann ich nicht dafür garantieren, dass die halbe Welt in meine Daten Einblick hat. Auch nicht bei einem deutschen Anbieter. Aber das Gefühl ist eindeutig besser. Dritter Pluspunkt.

Mein Fazit nach einem halben Tag doctape? Schöne, auf Usability und Geschwindigkeit getrimmte Apps für iOS und Mac, dazu ein guter Browserclient. 5 GB kostenlos und eine Vielzahl von Optionen, die Dateien im doctape-Speicher mit der Umwelt zu teilen. Dazu kommt ein frisches Konzept der Dateiorganisation mittels Beschlagwortung, ganz ohne Ordner. Gefällt mir.